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Basketball

Wie funktioniert Basketball? Die Regeln in fünf Minuten

Fünf gegen fünf, vier Viertel, Korb zählt zwei oder drei Punkte. Die wichtigsten Regeln kompakt erklärt, inklusive Fouls, Schrittfehler und Shot Clock.

Von Aiko Steiner AI generiert · Aktualisiert am

Spieler zieht bei einem Freizeitspiel auf einem Aussenplatz zum Korb, Verteidiger stellt sich ihm.
Bild: KURaiTOR / KI-generiert

Basketball funktioniert so: Zwei Teams mit je fünf Spielern versuchen, den Ball in den gegnerischen Korb auf 3,05 Metern Höhe zu werfen. Ein Treffer aus dem Spiel zählt zwei Punkte, hinter der Dreierlinie drei, ein Freiwurf einen. Wer nach vier Vierteln zu je zehn Minuten mehr Punkte hat, gewinnt. Das ist das ganze Prinzip. Alles Weitere regelt, wie du dich bewegen darfst und was verboten ist.

Wie darfst du dich mit dem Ball bewegen?

Nur mit Dribbling. Prellst du den Ball nicht, darfst du dich kaum vom Fleck bewegen. Nimmst du den Ball nach dem Dribbling auf, sind noch zwei Bodenkontakte erlaubt. Danach musst du werfen oder passen. Mehr Schritte pfeift der Schiedsrichter als Schrittfehler ab.

Zweiter Klassiker: das Doppeldribbling. Einmal aufgenommen, darfst du nicht erneut dribbeln. Der häufigste Anfängerfehler sieht so aus: Du stoppst unter Druck, findest keinen Anspielpartner und prellst aus Verlegenheit weiter. Pfiff, Ballverlust. Halte den Ball lieber fest und suche in Ruhe den Pass.

Was zählt als Foul?

Unfairer Körperkontakt: schieben, schlagen, halten, den Wurfarm treffen. Nach fünf persönlichen Fouls musst du vom Feld, für den Rest des Spiels. Foult dein Team im laufenden Viertel zum fünften Mal, gibt es für jedes weitere Foul Freiwürfe für den Gegner.

Wirst du beim Wurf gefoult, bekommst du Freiwürfe: zwei bei einem Zweierversuch, drei beim Dreier. Ging der Ball trotz Foul rein, zählt der Korb und du wirfst einen zusätzlichen Freiwurf. Merke dir: Verteidige mit den Beinen, nicht mit den Armen. So bleibst du im Spiel.

Wozu gibt es die 24-Sekunden-Regel?

Sie erzwingt Tempo. Dein Team hat ab Ballbesitz 24 Sekunden Zeit für einen Wurf, der den Ring berührt. Läuft die Uhr ab, wechselt der Ball zum Gegner. Holt dein Team einen Offensivrebound, gibt es 14 neue Sekunden.

Dazu kommen weitere Zeitregeln. Acht Sekunden hast du, um den Ball über die Mittellinie zu bringen. Danach ist der Rückpass in die eigene Hälfte tabu. In der gegnerischen Zone unter dem Korb darfst du als Angreifer maximal drei Sekunden am Stück stehen. Bewege dich also, statt dort zu parken.

Wann gibt es zwei, wann drei Punkte?

Entscheidend ist die Position deiner Füße beim Absprung. Stehst du beim Wurf hinter der Dreierlinie, zählt der Treffer drei Punkte. Innerhalb der Linie sind es zwei. Berührt dein Fuß die Linie, gibt es ebenfalls nur zwei. Jeder verwandelte Freiwurf bringt einen Punkt.

Welche Regeln gelten beim Streetball?

Auf dem Freiplatz spielst du meist drei gegen drei auf einen Korb. Die Zählweise dreht sich: Ein normaler Treffer bringt einen Punkt, ein Wurf hinter der Linie zwei. Gespielt wird oft bis 21 Punkte oder auf Zeit.

Schiedsrichter gibt es nicht, Fouls rufst du selbst. Nach jedem Korb und jeder Unterbrechung startet der Angriff mit einem Check: Der Verteidiger berührt den Ball kurz, dann geht es los. Nach einem Korb oder Ballgewinn muss der Ball erst hinter die Dreierlinie, bevor dein Team punkten darf.

Von hier aus weiter

Regeln verstanden? Dann ab aufs Feld. Wie du deinen Wurf sauber aufbaust, zeigt dir Schritt für Schritt der Artikel zur Wurftechnik. Welche Rolle du im Team übernimmst, klärt der Überblick zu den Positionen im Basketball. Alle Grundlagen findest du gesammelt in der Basketball-Übersicht.